Häufig gestellte Fragen
Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Unternehmensnachfolge.
Idealerweise 10 Jahre davor – hier können wir Wertsteigerungen jenseits der 100% erreichen. Spätestens jedoch 3–5 Jahre vor dem Ruhestand. Je früher Sie beginnen, desto mehr Pfeile haben Sie in Ihrem Köcher, die Verhandlungsposition verbessert sich, und wir können in Ruhe den bestgeeigneten Weg für Sie einschlagen.
Wir betrachten den Aufwand für die Nachfolgeberatung als Investition – eine Investition, die unsere Kunden durch verbesserte Kaufpreise und Wertsteigerungen oft 10–20-fach hereinverdienen. Denn wir nehmen auch hier unsere unternehmerische Verantwortung wahr. Klarheit erhalten Sie am besten in einem Erstgespräch, unverbindlich und kostenlos. Hier buchen
Absolute Vertraulichkeit ist für uns selbstverständlich. Alle Informationen, die Sie uns mitteilen, werden streng vertraulich behandelt. Wir arbeiten mit Non-Disclosure Agreements (NDAs) und geben keine Informationen ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung weiter.
Die häufigsten Formen sind: Familieninterne Nachfolge (Übergabe an Kinder oder Verwandte), Verkauf an externe Käufer (strategische Käufer oder Finanzinvestoren), Management-Buyout (Übernahme durch bestehende Führungskräfte) sowie Fusionen oder Zusammenschlüsse mit anderen Unternehmen.
Der gesamte Prozess dauert typischerweise 1–3 Jahre – von der ersten Planung bis zum erfolgreichen Abschluss. Ein reiner Unternehmensverkauf kann 6–18 Monate in Anspruch nehmen. Eine Familiennachfolge mit Übergangsphase oft 2–3 Jahre.
Ein professionell begleiteter Unternehmensverkauf dauert in der Regel 6–18 Monate. Die Vorbereitungsphase (3–6 Monate), die Käufersuche (3–6 Monate) und die Verhandlungs- und Abschlussphase (2–6 Monate) sind die wesentlichen Abschnitte.
Unsere Erfahrung zeigt: Mit professioneller Vorbereitung erzielen Unternehmer 20–50% höhere Verkaufspreise als ohne Vorbereitung. Das liegt an einer optimierten Unternehmensdarstellung, bereinigten Bilanzen, und dem Zugang zu einem breiten Käufernetzwerk.
Potenzielle Käufer sind strategische Käufer (Unternehmen aus der gleichen oder verwandten Branche), Finanzinvestoren (Private Equity, Family Offices), Management-Buyout-Kandidaten (eigene Führungskräfte) sowie Privatpersonen, die ein Unternehmen erwerben möchten.
Über unser Netzwerk von über 500 vorqualifizierten Kaufinteressenten, gezielte Ansprache von strategischen Käufern sowie diskrete Marktrecherche. Wir suchen nicht öffentlich – das schützt Ihre Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten vor Unsicherheit.
Due Diligence ist die gründliche Prüfung Ihres Unternehmens durch den potenziellen Käufer vor dem Kauf. Dabei werden Finanzen, rechtliche Verhältnisse, Steuern, Verträge und operative Abläufe geprüft. Eine gute Vorbereitung auf die Due Diligence ist entscheidend für einen reibungslosen Verkauf.
Die häufigsten Bewertungsmethoden sind das Ertragswertverfahren (basierend auf zukünftigen Gewinnen), das EBITDA-Multiple-Verfahren (branchenübliche Multiplikatoren auf den Gewinn) sowie der Substanzwert. In der Praxis wird meist eine Kombination dieser Methoden angewendet.
Die wichtigsten Faktoren sind: Ertragskraft (EBITDA, Gewinn), Wachstumspotenzial, Kundenstamm und -diversifikation, Mitarbeiter und Führungsstruktur, Marktposition, Branchentrends sowie die Abhängigkeit vom Inhaber. Je weniger das Unternehmen vom Inhaber abhängt, desto wertvoller ist es.
Ja, oft erheblich. Der Unternehmenswert ist eine rechnerische Größe. Der tatsächliche Verkaufspreis hängt von Angebot und Nachfrage, Verhandlungsgeschick, der Anzahl interessierter Käufer und der Qualität der Vorbereitung ab. Mit professioneller Begleitung erzielen Sie meist deutlich mehr als den rechnerischen Wert.
Konflikte sind in der Familiennachfolge normal – sie entstehen durch unterschiedliche Erwartungen, Rollen und Visionen. Wir begleiten Familiengespräche professionell und neutral, helfen klare Rollen und Governance-Strukturen zu definieren und entwickeln Lösungen, die für alle Seiten tragfähig sind.
Das hängt von der individuellen Situation ab. Eine klare Rollenverteilung ist entscheidend. Bewährt hat sich ein strukturierter Übergang: Der Vorgänger übernimmt eine beratende Funktion (z.B. Beirat) für eine definierte Zeit, während der Nachfolger schrittweise die volle Verantwortung übernimmt.
Durch schrittweise Übertragung von Verantwortung, gezieltes Coaching und Mentoring, Einbindung in strategische Entscheidungen sowie externe Weiterbildung. Ein strukturierter Entwicklungsplan über 2–3 Jahre hat sich in der Praxis bewährt.
Der erste Schritt ist ein unverbindliches Gespräch, in dem wir Ihre Situation, Ihre Ziele und Ihre Optionen besprechen. Danach erhalten Sie eine erste Einschätzung und einen konkreten Fahrplan. Dieses Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.
Die Chinesen sagen: Ein Arzt, der sich selbst behandelt, ist ein schlechter Arzt. Grundsätzlich ja – aber die Erfahrung zeigt, dass eigenständig geplante Nachfolgen häufig scheitern oder deutlich unter dem möglichen Ergebnis bleiben. Ein professioneller Berater bringt Marktkenntnisse, ein Käufernetzwerk und Verhandlungserfahrung mit, die den Unterschied von Hunderttausenden Euro ausmachen können.
Ein Beirat ist besonders bei Familienunternehmen und bei der Vorbereitung auf eine Nachfolge sehr wertvoll. Er bringt externe Perspektiven, erhöht die Professionalität und stärkt das Vertrauen potenzieller Käufer oder Nachfolger in die Governance-Struktur des Unternehmens.
Ohne Vorsorge kann ein plötzlicher Ausfall des Inhabers das Unternehmen in eine existenzielle Krise stürzen. Wichtig sind: eine aktuelle Vollmacht, ein Notfallplan mit klaren Verantwortlichkeiten, ein Testament und idealerweise ein bereits identifizierter Nachfolger oder eine Übergangslösung.
Es sind teilweise empfindliche Steuern zu erwarten. Wir besprechen mit unseren Experten genau, wie Sie die Steuerlast senken können – auch hier ist die Vorbereitung der beste Ratgeber.
Bei der Betriebsvermögen-Übertragung wird das Unternehmen (oder Unternehmensanteile) im Rahmen einer Schenkung oder Erbschaft übertragen. In Österreich gibt es dabei spezielle steuerliche Begünstigungen, die eine weitgehend steuerfreie Übertragung ermöglichen können.
Österreich hat keine klassische Erbschaftsteuer mehr. Allerdings gibt es bei Schenkungen und Erbschaften von Betriebsvermögen spezifische Regelungen und meldepflichtige Vorgänge. Wir empfehlen immer, einen auf Nachfolge spezialisierten Steuerberater hinzuzuziehen.
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